re:demo Schulprojekttag: Zivilgesellschaft und Engagement im deutsch-tschechischen Grenzraum
Am 21. Mai 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der Adam-Ries-Oberschule Annaberg-Buchholz und der Hornická Základní škola Chomutov an einem gemeinsamen deutsch-tschechischen Projekttag im Rahmen des Projekts „re:demo – Dialog fördern und Gemeinschaft stärken / Podpora dialogu a posílení komunity“ teil. Gemeinsam setzten sich die Jugendlichen mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, lokaler Teilhabe und zivilgesellschaftlichen Engagements auseinander.
Der Projekttag wurde von Studierenden der Technischen Universität Dresden und der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität vorbereitet und durchgeführt. In interaktiven Gruppenarbeiten beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Herausforderungen in der deutsch-tschechischen Grenzregion, diskutierten soziale Probleme und entwickelten gemeinsam erste Ideen für mögliche Lösungen. Ergänzt wurde der Tag durch einen theoretischen Input zu Zivilgesellschaft, Partizipation und der Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in demokratischen Gesellschaften.
In deutsch-tschechischen Kleingruppen entwickelten die Jugendlichen anschließend eigene NGO-Projekte zu Themen wie Einsamkeit, Wohnungslosigkeit oder dem Stadtbild. Die entstandenen Ideen wurden kreativ auf Postern ausgearbeitet und anschließend im Plenum präsentiert.
Der Projekttag förderte neben dem Wissen über gesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe insbesondere den interkulturellen Austausch, die Teamarbeit sowie die Zusammenarbeit junger Menschen in der deutsch-tschechischen Grenzregion.
Zusatz:
Die Technische Universität Dresden, Institut für Politikwissenschaft, die Univerzita J.E. Purkyné Usti nad Labem, Katedra politologie, die Euroregion Erzgebirge, und die Aktion Zivilcourage e.V., kooperieren gemeinsam im deutsch-tschechischen Lehr- und Forschungsprojekt re:demo - Dialog fördern und Gemeinschaft stärken/Podpora dialogu a posílení komunity zur grenzüberschreitenden Demokratieförderung.
Text: Greta Hofmann